Trauma- und diskriminierungssensible Bildung

Februar, 2022

25feb15:0019:00Trauma- und diskriminierungssensible BildungMigrations- und traumapädagogische Perspektiven auf (Flucht-)Migration, Bildung und Schule15:00 - 19:00 IBIS e.V.

Details

3. Flucht und Traumatisierung

Vor und auf der Flucht machen viele geflüchtete Familien psychisch sehr belastende und traumatisierende Erfahrungen. Doch auch nach der Flucht sind sie enormen Belastungen ausgesetzt, die ihre Lebensverhältnisse und Möglichkeiten der Traumaverarbeitung beeinflussen. Dazu gehören insbesondere Probleme im Asylsystem, Familientrennung, sprachliche Hürden und eingeschränkte Zugänge zu Arbeit, Bildung und Gesundheitsversorgung. Wenn Traumata nicht bewältigt oder hinreichend psychisch integriert werden können, besteht die Gefahr zur Weitergabe an die eigenen Kinder. Das heißt, sie werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Diskriminierung (z. B.Bildungsbenachteiligung) ist eine weitere Lebensrealität von geflüchteten Familien und ihren Kindern, die einen Einfluss auf Traumaverarbeitungsprozesse haben können. Wie kann in der Schule und der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit sensibel mit (transgenerationalen) Traumatisierungen und Diskriminierungen umgegangen werden? Welche Haltungen und Handlungsansätze braucht es? Die Fortbildungsreihe widmet sich diesen Fragen aus einer trauma- und migrationspädagogischen Perspektive.

Die kostenlosen Fortbildungen richten sich an: Behörden (z.B. BAMF, Ausländerbehörde),Lehrkräfte und pädagogisches Personal in Schulen und der (öffentlichen) Kinder- und Jugendhilfe.

Anmeldung:

Anmeldung an veranstaltung@ibis-ev.de

Referent:

Dr. med. Holger Koppe, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie – Schwerpunkt Traumatherapieund Begutachtung

Programm:

15:00: Vorstellung und Einstieg ins Thema

15:30: Traumata und (Diagnose von) Traumafolgeschäden

17:00: Kaffeepause

17:15: Diskussion und Fragen

17:30: Grundzüge der Traumatherapie und Arbeit mit dem Powerbook von Andreas Krüger

18:30: Diskussion, Fragen und Bücherausleihe zur Psychoedukation

19:00: Fortbildungsende

Zeit

(Freitag) 15:00 - 19:00

Ort

IBIS e.V.

Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Veranstalter

IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V.+49 +441 92 058 210 Klävemannstrasse 16, 26122 Oldenburg

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