Frühjahrstreffen der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Bundesländer

4. März 2020

Auf ihrem gestrigen Treffen im Bundeskanzleramt haben sich die Integrationsbeauftragten aus Bund und Ländern über Konsequenzen aus den rassistischen Anschlägen von Halle und Hanau ausgetauscht.

Auf Initiative von Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragter Staatssekretärin Susi Möbbeck beschlossen die Beauftragten eine sechs Punkte umfassende Resolution unter dem Titel „Vielfalt stärken – Rassismus und Diskrimierung bekämpfen“.

Dazu Susi Möbbeck: „Die Anschläge von Hanau und Halle haben auf entsetzliche Weise gezeigt: Unsere Gesellschaft hat ein Rassismus-Problem. Gegen Rassismus und Diskriminierung braucht es mehr als gut ausgestattete Sicherheitsbehörden. Wir benötigen mehr Präventionsarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die frühzeitig ansetzt. Die langfristige  Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements muss deshalb dauerhaft auf sichere Füße gestellt werden.“

Weitere Themen der Beratung waren die Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans Integration, die Bemühungen zur Verbesserung der Einbürgerungszahlen sowie die Sprachförderung und das am 1.3.2020 in Kraft getretene Fachkräfteinwanderungsgesetz.

Text- und Bildquelle: Integrationsportal Sachsen-Anhalt

2020-03-04T11:53:54+00:00
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