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Sie sind gerade aus der Ukraine nach Magdeburg gekommen? Sie unterstützen ukrainische Menschen beim Ankommen? Hier finden Sie erste Antworten.

Klicken Sie zuerst auf eine Frage für Sie wichtige Frage. Darunter öffnet sich eine Antwort mit Informationen oder Orten, die helfen können. Für mehr Informationen zum Ort folgen Sie dem Link oder suchen sie ihn in der Angebotssuche. Kopieren Sie dazu einfach den Namen des Ortes und setzen Sie ihn im Freitext-Suchfeld ein.

Zu manchen Themen gibt es unter Materialien und Links auch mehrsprachige Infoblätter. Klicken Sie einfach auf den Link und Sie kommen auf die richtige Seite.

Orientierung | Beratung | Wohnen

Beratung für Menschen aus der Ukraine in Magdeburg und den Landkreisen Salzlandkreis, Harz, Börde, Jerichower Land, Stendal und Altmarkkreis-Salzwedel.

Hotline: 0391 537 1225 (Montag – Freitag 08:00-18:00 Uhr)
E-Mail: ukraine@agsa.de

Beratung für Menschen aus der Ukraine in Halle (Saale) sowie Dessau-Roßlau und den Landkreisen Wittenberg, Mansfeld-Südharz, Anhalt-Bitterfeld, Saalekreis und Burgenlandkreis

Hotline: 0345 213 893 99 (Montag – Freitag 08:00 – 18:00 Uhr)
E-Mail: koordinierungsstelle@lamsa.de

 

Ab dem 1. September 2022 gilt, dass Menschen aus der Ukraine nur für 90 Tage ab erstmaliger Einreise ohne Aufenthaltstitel in Deutschland verweilen können. Bleiben Sie länger als 90 Tage in Deutschland, müssen Sie einen Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde in Magdeburg stellen.

Informationen zu weiteren aufenthaltsrechtlichen Fragen von Minor

Neu ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine können nur noch aus besonderen Gründen in Magdeburg bleiben.

Besondere Gründe sind:

  • Sie haben enge Verwandte in Magdeburg (Ehepartner, Kinder)
  • Sie haben in Magdeburg enge Verwandte, die von Ihnen gepflegt werden müssen
  • Sie haben einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag in Magdeburg

Nähere Informationen der Stadt Magdeburg erhalten Sie unter diesem Link.

Wenn Sie keine besonderen Gründe haben, um in Magdeburg bleiben zu dürfen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Sie registrieren sich bei der Ausländerbehörde der Stadt Magdeburg und werden über ein automatisches Verteilsystem (Anlaufbescheinigung) in ein anderes Bundesland.
  • Wenn Sie in Sachsen-Anhalt in einer Stadt in der Nähe bleiben wollen, sollten Sie sich gleich dort registrieren und nicht zuerst bei der Ausländerbehörde in Magdeburg vorsprechen.

Links zu den Ausländerbehörden in Sachsen-Anhalt:

Magdeburg

Dessau-Roßlau

Halle (Saale)

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Burgenlandkreis

Landkreis Mansfeld-Südharz

Saalekreis

Landkreis Stendal

Altmarkkreis Salzwedel

Landkreis Börde

Landkreis Harz

Salzlandkreis

Jerichower Land

Nein. Sie können keine Wohnung in Magdeburg anmieten, wenn Sie sich bei einer anderen Ausländerbehörde angemeldet haben. Bitte beachten: Sie können nur unter bestimmten Voraussetzungen umziehen.

Wenn Sie finanzielle Unterstützung vom Jobcenter erhalten, muss das Jobcenter dem Umzug zustimmen. Dazu schicken Sie eine Veränderungsmitteilung an das Jobcenter. Bei Zustimmung des Jobcenters haben Sie Anspruch auf finanzielle Hilfe bei den Umzugskosten.

Sie benötigen einen Aufenthaltstitel bzw. eine Fiktionsbescheinigung von der Ausländerbehörde. Registrieren Sie sich dazu bei der Ausländerbehörde.

Wenn Sie erwerbsfähig sind, das heißt in der Lage sind, eine Arbeit aufzunehmen, dann melden Sie sich beim Jobcenter. Dort stellen Sie einen Antrag auf Grundsicherung Ihres Lebensunterhaltes.

Sofern Sie nur eingeschränkt erwerbsfähig sind oder eine Altersrente beziehen, melden Sie sich beim Sozialamt.

Weiter Informationen:

Sprache | Schule | Bildung

Offizielle Übersetzungen können Sie hier anfragen:

Übersetzungen für kleinere Alltagstexte, die keinerlei rechtlicher Prüfung bedürfen, können über die Erstberatungs-Hotline der agsa e.V. unter 0391 537 1225 angefragt werden.

Stellen Sie einen Antrag zur Teilnahme an einem Integrationskurs bei der für Sie zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Für Menschen aus Magdeburg ist dies:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Referat 51J
Friedrich-List-Str. 3, 38820 Halberstadt
Telefon: 0911 943 17955
Mail: service@bamf.bund.de

Die Servicestellen für Interkulturelles Lernen in Kitas und Schulen (IKL) haben Elternbroschüre Kita und Schule  (DEU-RUS) herausgegeben.

Weitere Informationen zu Kita und Schule:

Ausbildung | Praktika | Arbeit

Das hängt von Ihrem Aufenthaltsstatus ab.

Wenn Sie eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 beantragt oder bereits bekommen haben, dürfen Sie arbeiten. Sie dürfen sich auch selbständig machen. Nachdem Sie die Aufenthaltserlaubnis nach § 24 beantragt haben, bekommen Sie eine sogenannte Fiktionsbescheinigung. Dort steht bereits, dass Sie arbeiten dürfen.

Solange Sie visumsfrei oder mit einem Besuchervisum in Deutschland sind, dürfen Sie nicht arbeiten.

Die steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID) ist für die Steuererhebung wichtig.
Sozialleistungen werden grundsätzlich nicht versteuert; sie haben aber steuerliche
Auswirkungen. Die Identifikationsnummer wird auch für die Beantragung von Kindergeld
benötigt. Sie wird einmalig für jede Person vergeben. Dies geschieht meist automatisch bei Anmeldung in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Wenn Ihnen noch keine Steuer-ID
vorliegt, nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Meldebehörde (Einwohnermeldeamt, Bürgerbüro o.ä.) auf.

Alle Personen mit einem ausländischen Berufsabschluss haben einen Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Anerkennung ihrer ausländischen Qualifikation – unabhängig von Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsstatus.

Gesundheit | Hilfe in Notsituationen

Im folgenden Infoblatt erhalten Menschen mit Behinderung Informationen, Ansprechpartner:innen und hilfreiche Kontakte (mehrsprachig).

weitere Informationen erhalten Sie hier:

Im folgenden Infoblatt erhalten Menschen mit psychischen Belastungen Informationen, Ansprechpartner:innen und hilfreiche Kontakte (mehrsprachig).

weitere Informationen erhalten Sie hier:

Im folgenden Infoblatt erhalten Sie viele Informationen rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach (Russisch und Deutsch).

In Deutschland haben alle Frauen, die gesetzlich krankenversichert sind, einen Anspruch auf die Unterstützung einer Hebamme (Infobroschüre: Wie helfen Hebammen? Deutsch und Russisch).

Eine Hebamme finden Sie über: Landesverband der Hebammen, Gynäkolog:innen, Geburtskliniken, Krankenkassen, GKV-Spitzenverband etc.

Der Verein Doulas in Deutschland e.V. bietet schwangeren Geflüchteten Hilfe bei der Geburtsvorbereitung und der Nachsorge an (Deutsch und Ukrainisch).

Hilfe für Schwangere in Not gibt es unter diesen Telefonnummern.

Wenn Sie finanzielle Leistungen vom Jobcenter erhalten, sind Sie gesetzlich krankenversichert und können zum Arzt gehen, wenn Sie krank sind. Die Kosten erstattet die Krankenkassen.

Erhalten Sie finanzielle Leistungen vom Sozialamt, erhalten Sie eine Krankenversichertenkarte und können zum Arzt gehen, wenn Sie krank sind. Die entstandenen Kosten werden dann vom Sozialamt übernommen.

Begegnung | Austausch | Freizeit